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Verfasst am 28.02.2009 13:10:11 Uhr wer macht denn sowas
Das können doch nur Lützows Mannen gewesen sein.
Man die sieht doch noch rüstig aus, zum Bügeln
wär die doch bestimmt zu gebrauchen, also ihr
könnt sie hier abgeben.
Verfasst am 30.04.2008 13:59:01 Uhr Kartoffelsorten Verrückt nach Linda
Von Peter Gutting
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Raus aus den Kartoffeln oder rin in die Kartoffeln?
Wenn es nach dem Willen einer marktbeherrschenden Züchtungsfirma geht, soll sich eine der beliebtesten Kartoffelsorten vom Acker machen. Bio-Bauern halten mit der Aktion "Rettet Linda" dagegen.
Der eine hat sie satt, der andere kann nicht genug bekommen. Der eine mäkelt herum, der andere himmelt sie an. Wäre Linda eine Frau, würden sich Jörg Renatus und Karsten Ellenberg wohl rasch einigen. Aber Linda ist keine Frau, sie ist eine Kartoffelsorte. Für sie gelten besondere Gesetze. Gemessen daran ist das moderne Scheidungsrecht ein Klacks.
Irgendwie hat das Ganze mit Leibeigenschaft zu tun. Jörg Renatus war bis Ende 2004 der "Besitzer" von Linda. Als GF der Firma Böhm/Europlant beansprucht er aber weiterhin die Rehte an ihr. Schon 1974 hatte Lindas "Vater" Friedrich Böhm den Sortenschutz erworben. Doch Jörg Renatus kommt nicht damit klar, dass Linda vor 2 Jahren, mit 30, "erwachsen" wurde - bei Kartoffeln dauert das etwas länger -, der Sortenschutz also auslief. LInda wäre also frei gewesen, jedermann hätte sie anpflanzen und vermehren können, ohne Lizenzgebühren zu zahlen. Lindas Verehrer konnten es kaum erwarten.
FREMDGEHEN UNERWÜNSCHT
Doch Jörg Renatus wacht eifersüchtig über sein Eigentum. Obwohl Linda ausgedient hat, soll sie sich nicht mit anderen einlassen. Was also tun? Die Ex-Geliebte umbringen? Oder gibt es einen legalen Weg? Es gibt ihn, selbst wenn er Nichtjuristen vorkommt wie ein Advokatenstreich.
Linda, Sieglinde, Aula und die anderen Kartoffelsorten unterliegen nämlich der Bürokratie. Einfach so, in der Welt herumspazieren und Ausschau nach Verehrern halten - das geht nicht. Alles muss seine Ordnung haben, darüber wacht das Bundessortenamt. Von ihmt braucht seit 1950 jede Kartoffelsorte eine offizielle Zulassung. So stellt der Staat sicher, dass die Knollen den Ansprüchen an Ertragskraft, Festigkeit und Gescmack genügen. Einfach die Kartoffelesser an der Gemüsehteke abstimmen lassen? Wo kämen wir denn da hin!.
Jörg Renatus hat die Sache mit der Zulassung zum Nachteil von Linda genutzt. Wohlgemerkt, die Zulassung ist etwas anderes als der Sortenschutz. Sie regelt nur die Verkehrsfähigkeit, während der Sortenschutz dem geistigen Eigentümer die Lizenzgebühren sichert. Trotzdem: In der Strategie von Jörg Renatus geht beides eine Verbindung ein. Bevor also der Sortenschutz auslief und an Linda nichts mehr zu verdienen war, widerrief er die Zulassung. Schlau gedacht: Wer keine Zulassung hat, darf nicht auf den Kartoffelmarkt. Da können die Verehrer lange warten. Aber Jörg Renatus hat die Rechnung ohne Lindas Fans gemacht. Z.B. ohne Karsten Ellenberg, Bioland-Bauer, Kartoffelzüchter und Liebhaber der Kartoffelvielfalt. Der Mann aus dem norddeutschen Barum gerät ins Schwärmen, wenn er nur von Linda spricht. "Sie ist die Königin der dt. Speisekartofel. Wer sie einmal probiert hat, wird süchtig. "Weil Geschmack bekanntlich Geschmackssache ist, verlässt sich Karsten Ellenberg nicht auf den eigenen Gaumen. Er beruft sich auf 14 % Marktanteil insgesamt und auf die überragende Klasse der Linda im Bio-Anbau. Im Naturkosthandel sei die flotte Knolle klarer Marktführer.
MIT BIOLEK GEGEN DIE BÜROKRATIE
"Die Firma Böhm/Europlant sollte stolz auf ihre Sorte sein", sagt Karsten Ellenberg. Warum also die Schmach für Linda? Der Verehrer ist überzeugt, dass es nicht an Attraktivität und inneren Werten liegt. Es muss der schnöde Mammon sein. Fürs Millionen-Angeln ist Linda zu alt, die Lizenzgebühr sollen andere eintreiben. Z.B. ihre "Schwester" Belana (*Balea*), die Europlant als Nachfolgerin ins Rennen schickt. Die findet Ellenberg zwar auch nicht über, aber sein Herz hängt nach wie vor an Linda: "An die Cremigkeit ihres Geschmacks kommt die Belana nicht heran." Schließlich ist junges Gemüse nicht immer attraktiver als ein gereifter Charakter.
Keine Frage:
Für Multitalent Linda lohnt es sich zu kämpfen. Ellenberg hat den Freundeskreis "Rettet die Linda" gegründet, hat Bio-Bauern, Verbraucherschützer, Feinschmecker und Promis wie Alfred Biolek mobilisiert. Und sich in den Dschungel der Bürokratie gewagt, mit einer einfachen Botschaft: Linda muss bleiben.
Kurioserweise geht dies nur über den Antrag, die Sorte neu zuzulassen - inkl. eines 2 Jahre dauernden Prüfverfahrens mit mindestens 10.000 € Kosten. Einen ersten Teilerfolg hat der Freundeskreis errungen: Bis Mitte 2007 darf Linda weiter verkauft und angepflanzt werden. Danach fällt die Entscheidung über die Neuzulassung. Wenn alles gut geht, ist Linda endlich das, was sie immer sein wollte:
*Anm.: Im Original ist mit rotem Filzstift zu streichen, dies ist mir von hier aus ja nicht möglich.
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Kartoffelbrei kann Beschwerden lindern, die durch einen übersäuerten Magen ausgelöst werden. Allerdings muss er dann kochsalzfrei oder sehr kochsalzarm zubereitet werden. Als noch wirksamer gilt roher Kartoffelsaft.
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Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal,
ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.
Christian Morgenstern
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Verfasst am 02.01.2008 09:19:45 Uhr ein gesundes Jahr 2008
Was hat der arme Apfel nur getan?
Er steht für die Erkenntnis,
die Versuchung und den Fall und
wird im Wort Veräppeln nochmals
degradiert.
Zu philosophisch will ich das Jahr 2008
aber gar nicht beginnen sondern
einfach nur so
allerdings so auch wieder nicht, denn
ein gewisses Maß an Ästethik setze ich
einfach voraus.

Verfasst am 04.12.2007 10:39:57 Uhr Kurz und bündig
Bürger whrt Euch! Laßt es nicht zu, dass man Euch für dumm verkauft! Laßt es nicht zu, daß man Euch vorschreibt, was ihr empfinden dürft, was Euch bekommen darf, was Euch gesund machen darf und was Euch nicht gesund machen darf! Laßt Euch nicht vorschreiben, dass Ihr keine Ahnung haben dürft über Euren Körper, Eure Gesundheit, Euren Heilmittelbedarf, da dies ausschließlich Angelegenheit von Spezialisten sei. Wehrt Euch gegen die Doktrin, dass Ihr auf falsche Art gesund worden seid, wenn Ihr nach langem verzweifelten Suchen endlich in der unorthodoxen Heilweise gefunden habt. Und seid überzeugt davon, dass kaum jemand außer Euch selbst wirklich echtes Interesse daran hat, dass Ihr selbst gesund werdet oder gesund bleibt und am wenigsten eine Institution.
In einer Zeit, in der das sauer verdiente Geld knapp wird, sucht nach den effektivsten Heilmethoden, die Euch nicht nebenbei anderswo schädigen oder einen Zustand von Beschwerdefreiheit nur vortäuschen!
Denkt immer daran, dass es in Eurem Innern - dem kleinen Stück Natur - nicht soweit kommen darf, wie es bereits in Eurer Umwelt - dem großen Stück Natur - aussieht! Laßt Euch nicht einreden, dass es keinen anderen Weg gibt als den, der heutzutage üblich ist. Es geht auch anders.
Verfasst am 10.07.2007 09:16:59 Uhr Diäten und Vogelgrippen
Moin,
ich schließe mich der Aussage eines Arztes an, der sagte: Ich habe mehr Angst vor Diabetes "die Epidemie", als vor der Vogelgrippe. Diabetes Typ I wie Typ II ist weit verbreitet. Fastfood und Softgetränke, phantasielose Küche, um nur einige wenige PUnkte zu nennen, bieten den Grundstein für allerlei nachteilige Entwicklungen. So manche Frau kocht ihren Mann unter die Erde und ihr könnt sagen was ihr wollt, intelligent kochen tut auch dem Gehirn gut.
Guten Appetit!
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